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Verschiedene Schlaftypen und wie sie am besten schlafen

Während manche Menschen ohne Probleme früh aufstehen können, quälen sich andere morgens aus dem Bett. Es gibt aber auch Langschläfer, die regelmäßig ihren Wecker überhören und andere, die von jedem Geräusch wach werden. Der eine benötigt nur 4 Stunden Schlaf und ein anderer muss 10 Stunden schlafen. Jeder Mensch hat seine ganz eigenen Schlafgewohnheiten. Dazu zählt auch die bevorzugte Schlafposition. Auf dieser Grundlage und auf Basis von Forschungen teilen Wissenschaftler verschiedene Schlaftypen ein.

Die chronologischen Schlaftypen Lerche und Eule

Für diese beiden Typen wird die innere Uhr verantwortlich gemacht. Deshalb sprechen Wissenschaftler auch von sogenannten Chronotypen, die sich in ihrem Schlafmuster in Hinblick auf die Aufwach- und Schlafenszeit unterscheiden. Die innere Uhr tickt bei jedem Schlaftyp anders. Bei den Eulen geht die innere Uhr dem normalen 24-stündigen Rhythmus nach, während es sich bei Lerchen genau umgekehrt verhält. Bei ihnen geht die innere Uhr vor. Natürlich gibt es auch den Normaltyp, der nach einem normalen 24-stündigen Rhythmus lebt und schläft.

Schlaftyp Eule und Lerche
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Lerchen

Lerchen benötigen keinen Wecker. Sie werden zwischen 5 und 6 Uhr von alleine wach und behalten diesen Rhythmus sogar am Wochenende bei. Dafür gehen sie am Abend rechtzeitig ins Bett, während andere noch bis in die Puppen wach bleiben. Nicht immer muss das Schlafmuster so extrem ausfallen. Es gibt auch leichtere Varianten.

Eulen

Dieser Schlaftyp steht gerne später auf und geht dementsprechend später ins Bett. Dafür erreicht er seine Leistungshöhepunkte erst viel später als die Lerche. Am liebsten würden Eulen erst um 10 Uhr zur Arbeit gehen. Auch hier gibt es Varianten mit unterschiedlich ausgeprägtem Schlafmuster. Bei beiden Schlaftypen ist das Schlafbedürfnis allerdings gleich. Nur das Schlafmuster sieht bei beiden jeweils anders aus: Der eine steht früher auf und geht dementsprechend früher ins Bett und der andere steht später auf und geht später ins Bett. Der Versuch, mindestens eine viertel Stunde früher ins Bett zu gehen, kann Eulen helfen, einen besseren Rhythmus zu finden, um rechtzeitig zur Schule oder Arbeitsstätte zu kommen. Da die Einschlafzeit früher beginnt, sollten auch Ruhepausen und Mahlzeiten dementsprechend auf einen früheren Zeitpunkt verlagert werden.

Für Lerchen, die mit ihrem Arbeitgeber keine frühe Arbeitszeit vereinbaren können, ist es ein Versuch wert, eine viertel Stunde später ins Bett zu gehen und dementsprechend etwas später aufzustehen.

Vier verschiedene Schlaftypen nach Breus

Laut dem US-amerikanischen Schlafforscher Michael Breus stehen Schlafgewohnheiten im Zusammenhang mit der Persönlichkeit. Darüber hinaus sind sie in der DNA verankert. Er hat vier verschiedene Schlaftypen ausfindig gemacht und mit Tiernamen bezeichnet. Und zwar mit jenem Tier, das in seinen Eigenschaften dem jeweiligen Schlaftyp am nächsten ist. Darüber hinaus ist er der Meinung, dass jeder Mensch versuchen sollte, so gut wie möglich seinen Tagesablauf seiner inneren Uhr anzupassen. Dann gelingt ihm das gesamte Leben in allen Bereichen viel besser.

Schlafendes Paerchen
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Wölfe

Wölfe sind Nachtschwärmer. Sie schlafen deshalb sehr lange und werden erst abends richtig munter. Frühes Aufstehen fällt ihnen sehr schwer. Wolfstypen werden häufig als intensive Gefühlsmenschen und Menschen mit Durchsetzungswillen beschrieben, wenn es darum geht, zu bekommen, was sie möchten. Sie sind launisch, impulsiv und meist in künstlerischen Berufen zu finden.

Löwen

Als absolute Frühaufsteher können Löwen in den frühen Morgenstunden, wenn der Rest der Welt noch schläft, am besten arbeiten. Sie werden bereits gegen Nachmittag müde und gehen entsprechend früh ins Bett. Löwen schlafen rasch ein. Sport und Gesundheit sind ihnen sehr wichtig, vor allem gesunder Schlaf. Sie sind optimistisch, ehrgeizig und gewissenhaft. Auch wenn sie erfolgreich im Business sind, so vernachlässigen sie doch sehr oft ihr soziales Leben.

Delfine

Da Delfine einen leichten Schlaf haben, wachen sie nachts häufig von Geräuschen auf. Morgens fühlen sie sich nach dem Aufstehen wie gerädert. Richtig munter werden sie erst am Abend. Sie haben einen Hang zum Perfektionismus und sind dementsprechend sehr pingelig. Außerdem sind sie introvertiert und ängstlich, aber dafür sehr intelligent.

Bären

Bären schlafen sehr gerne lange und viel, mindestens acht Stunden. Gegen Mittag sind Bären am produktivsten, da sie am frühen Nachmittag bereits müde werden. Sie versuchen Konflikte zu vermeiden und gelten als aufgeschlossen, fröhlich und extrovertiert. Dabei sind sie allerdings immer vorsichtig. Bären versuchen, andere Menschen um sich herum stets so glücklich wie möglich zu machen. Dabei umgeben sie sich gerne mit Freunden und der ganzen Familie.

Egal, welcher Typ, alle Schlaftypen haben eins gemeinsam: Ein an ihre Anatomie angepasstes Schlafsystem verbessert ihren Schlaf.

Gesunder Schlaf ist schließlich wichtig, damit der Körper sich ausreichend regenerieren kann. Dabei sollte die Schlafunterlage eine orthopädische Matratze sein, die den Druck auf die Bandscheiben und Gelenke ausgleicht. Delfine können zusätzlich Ohrstöpsel verwenden, um nicht von Geräuschen wach zu werden.

Verschiedene Schlaftypen nach Liegeposition

Neben Lerche, Eule, Wolf, Bär, Delfin und Löwe gibt es weitere verschiedene Schlaftypen, deren Einteilung aus der Schlafforschung stammt. Das sind Bauch-, Rücken- und Seitenschläfer. Die Begriffe bezeichnen die Vorliebe für eine Schlafposition, wobei es auch Menschen gibt, die abwechselnd in allen Positionen schlafen.

Verschiedene Schlaftypen nach Liegeposition
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Rückenschläfer

Menschen, die gerne auf dem Rücken schlafen, benötigen im Rückenbereich eine für ihre Bedürfnisse entsprechend gestaltete Schlafunterlage. Auf dem Rücken liegend muss ihre Wirbelsäule gut entlastet werden, damit es nicht während des Liegens zu Schmerzen kommt. Die Matratze sollte nicht zu weich und nicht zu hart sein. Auf einer zu weichen Unterlage hängen Rücken und Becken durch. Dabei kann die Wirbelsäule abknicken. Auf einer zu harten Unterlage kann das Becken nicht einsinken. Dabei kann es ebenso zu einem Knick in der Wirbelsäule kommen.

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Für Rückenschläfer sind Matratzen mit variablen Härtegraden in verschiedenen Zonen und einer punktelastischen Oberfläche von besonderem Vorteil, wie zum Beispiel hochwertige Kaltschaummatratzen. Das Becken kann darauf nicht durchhängen. Aber es darf so weit einsinken, dass es optimal entlastet und gestützt wird.

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Das Kissen für Rückenschläfer sollte so ausfallen, dass es die natürliche S-Form der Halswirbelsäule stützt und die Wirbelsäule nicht knickt. Ein Nackenstützkissen mit engem Schulterkontakt stützt und stabilisiert zum Beispiel die Hals- und Nackenpartie sehr gut, sodass die Halswirbelsäule nicht überdehnt wird.

Bauchschläfer

Menschen, die gerne auf dem Bauchschlafen benötigen eine feste Stütze in der Körpermitte. Idealerweise besteht die Schlafunterlage für Bauchschläfer wie beim Rückenschläfer aus einer nicht zu harten und nicht zu weichen, punktelastischen Matratze. Die Lendenwirbelsäule darf auf ihr nicht abknicken.

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Die Taschenfederkernmatratze EURO EDDY Collection Carlsruhe mit 7 Zonen bietet zum Beispiel genau das richtige Mittelmaß, um die Wirbelsäule in der Bauchlage optimal zu stützen und nicht durchhängen zu lassen. Komplettiert wird das Schlafsystem für Bauchschläfer mit einem Kissen, dass eine Überdehnung der Halswirbelsäule verhindert.

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Zum Beispiel bietet das TEMPUR Ombracio Schlafkissen durch seine Schmetterlingsform eine Möglichkeit, in Bauchlage einwandfrei atmen zu können, ohne den Kopf zu stark abzuwinkeln. Gleichzeitig ist das Kissen auch für Seitenschläfer und Rückenschläfer geeignet.

Seitenschläfer

Die Seitenschläferposition ist die beliebteste Schlafposition und eine bequeme und sehr gesunde Schlafhaltung, die besondere Anforderungen an Schlafsysteme stellt. Menschen, die gerne in dieser Lage schlafen, benötigen im Becken- und Hüftbereich eine gute Stützung, aber dafür einen weichen Schulterbereich. Gesunder Schlaf wäre für Seitenschläfer auf einer harten Schulterzone nicht gewährleistet.

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Schlafexperten empfehlen für Seitenschläfer Matratzen mit Gelschaum. Die Technogel Estasi Kaltschaummatratze zum Beispiel verfügt über eine 1,7 cm dicke Schicht Technogel® und ein ergonomisches Design mit Schulterkomfortzone. Kissen für Seitenschläfer dürfen nicht zu weich, aber auch nicht zu hart sein, denn ein Überstrecken und Abknicken der Halswirbelsäule muss unbedingt vermieden werden, um die Wirbelsäule im Schlaf zu entlasten. Das richtige Kissen für Seitenschläfer füllt das Hals-Schulter-Dreieck gänzlich aus und gibt der Wirbelsäule die Möglichkeit, eine gerade Linie zu bilden.

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Das Original Technogel Deluxe Kopfkissen beispielsweise ist ein Kissen für Seitenschläfer und Rückenschläfer und für Menschen, die häufig zwischen beiden Liegepositionen wechseln. Falls Sie sich nicht sicher sind, welcher Schlaftyp Sie sind, so können Sie gerne eine umfangreiche Beratung beim Einkauf im großen Betten Ritter Ladengeschäft in Karlsruhe-Durlach oder im Onlineshop per Telefon oder E-Mail in Anspruch nehmen.