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Was tun bei Schlafstörungen?

« Mit gezielten Maßnahmen einfach besser schlafen »

Guter Schlaf ist elementar für leistungsstarke Tage und einen rundum gesunden Körper. Jeder kennt die belastenden Auswirkungen zu kurzer Nächte: Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten und üble Laune sind nur einige davon. Doch wenn die Schlaflosigkeit zum ständigen Begleiter wird, drohen überdies langfristige Risiken. Was tun bei Schlafstörungen? Hier lernen Sie die wichtigsten Ursachen und entsprechende Gegenmaßnahmen kennen. Natürlich kann ein schlechtes oder gutes Bett enormen Einfluss auf die Nachtruhe nehmen…

Schlaflose Nächte – woran es liegen kann

Tatsächlich gehören Schlafprobleme zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden im deutschsprachigen Raum. Nur wegen der einen oder anderen unruhigen Nacht oder vereinzelten Schwierigkeiten beim Ein- oder Durchschlafen liegt aber noch lange keine Schlafstörung vor. Gerade in Phasen von vermehrtem Stress wie Prüfungen, Leistungsdruck oder emotionalen Konflikten machen alle Menschen einmal die Erfahrung, nicht einschlafen zu können oder mitten in der Nacht wiederholt wach zu liegen. Halten entsprechende Unregelmäßigkeiten jedoch längere Zeit am Stück an oder verschlimmern sich sogar, könnten das Anzeichen für eine Schlafstörung sein.

Wer über 30 Tage hinweg mehrmals pro Woche mit dem Schlafen ringt, sollte hellhörig werden. Leidet zusätzlich der Alltag darunter, besteht Handlungsbedarf. Als erste der Maßnahmen gegen Schlafstörungen gilt es, mögliche Gründe ausfindig zu machen. So unterschiedlich wie die Faktoren, die die Nachtruhe individuell beeinflussen, so verschiedenartig können bei Schlaflosigkeit auch die Ursachen sein. Ganz an der Spitze rangiert dabei der Stress. Dazu kommt der Druck, endlich besser schlafen zu müssen. Häufig tragen allerdings auch eine ungünstige Gestaltung des Schlafzimmers oder falsche Routinen die Schuld.

Schlaflose Naechte
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Wann besser zum Arzt

Natürlich kann ständige Schlaflosigkeit auch Ursachen seelischer und körperlicher Natur aufweisen. Etwa ein hormonelles Ungleichgewicht oder Schilddrüsenprobleme, starkes Schnarchen sowie ein Mangel verschiedener Nährstoffe, Vitamine und Mineralien können uns schlecht schlafen lassen. Auf psychischer Ebene haben Ängste und Depressionen einen starken Einfluss auf unsere Nachtruhe. Wer entsprechende gesundheitliche Gründe für die Schlafstörungen bei sich vermutet, sollte mit seinem Hausarzt darüber sprechen.

Als Leitfaden gilt: Bei drei Mal pro Woche weniger als 5 Stunden Schlaf über einen Monat hinweg kann eine ärztliche Beratung hilfreich sein. Dies gilt ebenso, wenn das Problem eher darin liegt, abends länger als eine halbe Stunde nicht einschlafen zu können und/oder während der Nacht mehrmals mit erneuten Einschlafschwierigkeiten aufzuwachen. Auch auffällige Tagesmüdigkeit ist ein Hinweis auf eine verbesserungswürdige Schlafqualität.

Gegenmaßnahmen: Tipps und Tricks gegen Schlaflosigkeit

1. Persönlichen Stress abbauen

Eine der wichtigsten Maßnahmen gegen Schlafstörungen besteht darin, mögliche Stressquellen im individuellen Alltag zu erkennen. Nicht jede davon lässt sich ganz vermeiden oder reduzieren. Allerdings hilft es, einen Ausgleich zu schaffen, etwa durch Sport, Meditation oder kleine Belohnungen.

Persoenlichen Stress abbauen
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2. Abendrituale pflegen

Abendliche Rituale signalisieren dem Körper, dass es an der Zeit ist, alle Anspannung und Reaktionsbereitschaft herunterzufahren. Manchen Menschen genügt es, vor dem Einschlafen eine halbe Stunde zu lesen, um in diesen Zustand der Beruhigung zu finden und schnell besser zu schlafen. Andere brauchen eventuell mehr: Bei Problemen mit Schlaflosigkeit ist es wichtig, schon mindestens zwei Stunden vorab die Beleuchtung zu dimmen und aufwühlende Einflüsse fernzuhalten. Auch eine feste Routine kann helfen.

3. Abends blaues Licht meiden

Dass eine abendliche Festbeleuchtung nicht gerade die Einschlafbereitschaft fördert, versteht sich von selbst. Allerdings ist es insbesondere Licht mit hohem Blauanteil, das uns schlecht schlafen lässt. Denn es ähnelt dem Tageslicht und drosselt damit die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin im Organismus. Neben der typischen Badezimmerbeleuchtung gehören insbesondere die Displays elektronischer Geräte zu den Lichtquellen mit gesteigertem Blauanteil. Mindestens eine Stunde vor dem Zubettgehen auf Smartphone, Laptop und Co. zu verzichten, kann also bereits gegen Schlafstörungen Wirkung zeigen.

Blaues Licht meiden
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4. Nicht zu spät essen

Als ideal gilt es, etwa drei bis vier Stunden vor der Nachtruhe die letzte Mahlzeit zu sich zu nehmen. Vorzugsweise sollte es sich dabei um leicht verdauliche Speisen handeln. Ist der Körper noch beim Zubettgehen mit der Verdauungstätigkeit beschäftigt, kommt er schwerer zur Ruhe. Vor allem aber leidet die Schlafqualität darunter. Vereinfacht gesagt investiert der Organismus noch mehrere Stunden Energie in die Verwertung der Nahrung, anstatt sich zur Gänze der Zellregeneration widmen zu können.

5. Schlafrhythmus trainieren

Um nachts besser zu schlafen, ist es empfehlenswert, kleine Nickerchen tagsüber zu vermeiden. Ansonsten holt sich der Körper darüber unter Umständen bereits einen Teil des Nachtschlafs. Resultat: Nachts liegen Sie wach. Alternativ helfen Spaziergänge an der frischen Luft und insgesamt Bewegung gegen Müdigkeitsphasen am Tag. Außerdem ist es wichtig, zur selben Zeit aufzustehen, um einen soliden Schlafrhythmus zu erlernen. Abweichungen sollten nicht mehr als maximal 30 bis 50 Minuten betragen.

Moeglichst zur selben Zeit aufstehen
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6. Das Bett nur zum Schlafen nutzen

Im Bett einkuscheln und gemütlich fernsehen, noch kurz etwas essen oder E-Mails erledigen? All diese Tätigkeiten sollten schleunigst aus dem Schlafzimmer weichen. Machen Sie das Bett zum „heiligen“ Ort, der nur für das Schlafen da ist. So lernt der Körper schrittweise, das Zubettgehen auch wirklich mit Müdigkeit und Entspannung zu verknüpfen. Einzige Ausnahme: Sexualität. Denn körperliche Nähe sorgt nachweislich für tiefe Entspannung und kann damit dem anschließenden wohligen Schlummer dienen.

Denn wie man sich bettet, so liegt man

Zu den Maßnahmen gegen Schlafstörungen gehört auch eine Inspektion des Bettes selbst. In der Tat hat die Schlafstätte einen starken Einfluss auf die Nachtruhe. Zunächst sollte die Matratze hundertprozentig an die körperlichen Bedürfnisse angepasst sein. Das bedeutet vorwiegend, den richtigen Härtegrad zu wählen und den gesamten Bewegungsapparat an den entscheidenden Stellen zu unterstützen.

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Auch ein nicht optimal eingestellter Lattenrost lässt uns unter Umständen schlecht schlafen – einfach weil der Körper sich in falscher Lage nicht entspannen kann.

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Neben diesen beiden grundlegenden Faktoren ist das richtige Schlafklima entscheidend. Insbesondere wenn bereits Schlafprobleme bestehen, muss das Schlafzimmer immer gut gelüftet sein.

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Die Wahl der Bettdecke gilt es, an die Jahreszeit anzupassen. Bloß nicht unter einer zu warmen Decke schwitzen oder durch kalte Füße nicht einschlafen können! Wer zu Allergien neigt, muss überdies die Materialien seiner gesamten Bettausrüstung überprüfen. Häufig hemmen Unverträglichkeiten den Schlaf, ohne dass sonstige Allergie-Symptome sofort offensichtlich sind.

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Zwar gibt es noch keine eindeutigen Studien zum Thema Elektrosmog im Bett. Wer sich jedoch als sensibel einschätzt und keinerlei Maßnahmen gegen seine Schlafstörungen unversucht lassen möchte, kann das Schlafzimmer zusätzlich wie folgt optimieren:

  • Elektrische Geräte – auch das Handy – aus dem Umkreis des Bettes verbannen.
  • Auf ein metallfreies Bett umsteigen, denn Auswirkungen des entstehenden magnetischen Feldes auf Gesundheit und Schlafqualität sind immer wieder in der Diskussion.

Was sonst noch tun bei Schlafstörungen? Dunkelheit lautet das oberste Gebot. Denn wie bereits angesprochen steuert die Helligkeit der Umgebung unsere Müdigkeit. Ein komplett abgedunkeltes Schlafzimmer ist bei Problemen mit Schlaflosigkeit also ein absolutes Muss.

Schlafstoerungen muessen nicht sein
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Schlafstörungen müssen nicht sein

Es gibt zahlreiche simple Maßnahmen gegen Schlaflosigkeit. Indem Sie scheinbar kleine Änderungen vornehmen, lässt sich womöglich eine große Wirkung gegen quälende Schlafprobleme erzielen. Der Fokus im Kampf gegen Schlafstörungen liegt bei drei wesentlichen Säulen.

Das sind erstens Stressreduktion, zweitens eine Optimierung der Alltagsroutine im Hinblick auf einen soliden Schlafrhythmus sowie drittens ein entspannendes Umfeld im Schlafzimmer.

Beratung gefällig?

Unsere zertifizierten Fachberater unterstützen Sie gerne bei der Zusammenstellung eines neuen Bettensystems, das die Grundlage von erholsamem Schlaf ist. Kommen Sie gerne per E-Mail oder telefonisch auf uns zu – wir beraten Sie gerne. Persönliche Beratung ist ebenfalls vor Ort in unserem Bettenfachgeschäft in Karlsruhe-Durlach möglich!

Fachgeschaeft von Betten Ritter in Karlsruhe-Durlach