© aletia2011 / Fotolia.com

Schlaf im Alter

« Wie Senioren besser und erholsamer schlafen »

Ältere Menschen haben häufig Schlafprobleme, da sich mit zunehmendem Alter das Schlafmuster und die Schlafqualität ändern. Auch andere Faktoren können negativen Einfluss auf den Schlaf nehmen. Im Folgenden erläutern wir Ihnen, wie Betten für Senioren aufgebaut sein müssen, damit ihre Nachtruhe erholsamer wird.

Änderung des Schlafrhythmus: Verschiebung des Schlafes

Wenn Menschen älter werden, verändert sich ihre vom Tag-Nacht-Wechsel beeinflusste Steuerung des Stoffwechsels. Sie wird zirkadianer Rhythmus oder innere Uhr genannt. Im Alter schwächt sie sich ab und es findet eine Verlagerung des nächtlichen Schlafes auf den Tag statt. Viele Menschen empfinden diese Schlafverschiebung als Störung und provozieren durch unrealistische Erwartungen an den Nachtschlaf diverse Schlafstörungen.

Der Schlafrhythmus macht im Alter eine Veränderung durch
© Rido / Fotolia.com

Wandel im Schlafmuster: die Tiefschlafphasen nehmen ab

Die Lebens- und Schlafgewohnheiten verändern sich, wenn Menschen älter werden. Auch wenn sich ihre individuell benötigte Schlafmenge dabei nur geringfügig ändert, das Schlafmuster unterliegt trotzdem einer Veränderung. Die Tiefschlafphasen nehmen deutlich ab und der REM-Schlaf vermindert sich leicht. Durch flacheren Schlaf im Alter senkt sich die Weckschwelle, sodass ältere Menschen für Geräusche störanfälliger sind, während sie schlafen und leichter aufwachen. Sie haben früh morgens meist das Gefühl noch müde zu sein und interpretieren ihr Gefühl als Schlafmangel. Doch die Zunahme des oberflächlichen Schlafes ist eine normale biologische Veränderung und ist nicht zu den Schlafstörungen im Alter zu zählen.

Tiefschlafphasen werden kürzer
© YakobchukOlena / Fotolia.com

Mögliche Ursachen für Schlafstörungen im Alter

  • mangelnde körperliche Bewegung
  • abnehmende Schlaffähigkeit
  • Medikamenteneinnahme, einschließlich Schlafmittel
  • körperliche Erkrankungen
  • psychische Erkrankungen, zum Beispiel Depressionen
  • Ärger und seelische Belastungen
  • zu viel Alkohol und Koffein
  • helles Licht

Anforderungen an seniorengerechte Betten

Bereits ab Mitte 30 steigen nach und nach die Anforderungen und Wünsche an die Bettausstattung, je nach Belastung und Schmerzen im Alltag. Später, im goldenen Herbst des Lebens, werden die Anforderungen spezieller, sodass eine besondere Ausstattung für das Bett notwendig wird. Beim Kauf eines neuen Bettes ist demnach auf eine Ausführung zu achten, die den Bedürfnissen und Komfortansprüchen älterer Menschen entspricht.

Höhere Betten für Senioren

Betten für Senioren zeichnen sich dadurch aus, dass ihr Bettrahmen in Komforthöhe gebaut ist. Das heißt, das Bett bietet eine höhere Einstiegs- und Ausstiegshöhe als normale Betten. Ab einer Höhe von 50 cm wird von Komforthöhe gesprochen. Die Mindesthöhe für Seniorenbetten beträgt 42 cm. Allerdings sollte das seniorengerechte Bett nicht nach der Devise „Je höher, desto besser“ ausgewählt werden, sondern an die Schlafenden angepasst sein. Optimal sind Betten mit höhenverstellbarer Rahmenauflage, wie zum Beispiel das Modell „Speyer“ von Stoll.

Stoll Seniorenbett "Speyer"

Bei der Auswahl eines seniorengerechten Doppelbettes wird für die Höhenentscheidung die Größe der kleineren Person herangezogen. Wenn die kleinste optimale Bettrahmenhöhe für die größere Person mit der maximal möglichen Rahmenhöhe für die kleinere Person identisch ist, dann ist das Seniorendoppelbett optimal ausgewählt. Ein hochwertiges Doppelbett für Senioren mit entsprechender Höhe ist zum Beispiel das Kombinationsbett „Amberg“ von Stoll.

Stoll Seniorenbett "Amberg" - Kombinationsbett

Formel für die Ausmessung der optimalen Bettrahmenhöhe:

Wenn der Nutzer des Bettes seitlich auf dem Rahmen sitzen kann und seine Füße dabei den Boden erreichen, besitzt der Bettrahmen die optimale Höhe. Baumeln seine Füße in der Luft, ist der Rahmen zu hoch. Seine Knie und Becken sollten dabei parallel zum Boden angeordnet und das Becken idealerweise über den Knien positioniert sein.

7-Zonen-Matratze: die richtige Matratze für Seniorenbetten

Auch wenn ältere Menschen erfahrungsgemäß zu weicheren Matratzen tendieren, darf die Schlafunterlage für seniorengerechte Betten nicht zu weich sein, damit sie dem Körper eine optimale Stützung bietet. Außerdem kann ein zu tiefes Einsinken in die Unterlage die Bewegungsfreiheit einschränken. Damit sich die Wirbelsäule während der Nachtruhe nicht überstreckt oder seitlich krümmt, ist eine 7-Zonen-Matratze mit punktelastischen Eigenschaften eine ausgezeichnete Wahl.

Swissflex Versa Sinfonie

Durch ihren Zonenaufbau kann sie den Schlaf im Alter verbessern und Schlafstörungen vorbeugen. Die unterschiedlich aufgebauten Zonen bieten eine druckfreie Lagerung von Wirbelsäule und Gelenken. Ebenso werden Nacken und Schulter richtig gestützt und gelagert. Damit wird verhindert, dass sich Nervenbahnen und Blutgefäße einklemmen.

            naturals 365 Naturkaltschaummatratze "Natur 1" Swissflex Versa 26

Auf einer 7-Zonen-Matratze erhält der Körper so viel Entlastung und Stützung, wie er gerade benötigt. Außerdem bietet eine punktelastische Schlafunterlage mit exzellenter Rückstellelastizität, zum Beispiel aus Kaltschaum, einen hohen Komfort, da sich keine Liegemulden bilden, wie sie bei weichen Federkernmatratzen auftreten können.

Elektrischer Lattenrost: maximale Funktionalität

Betten für Senioren sollten jeweils mit einem Lattenrost ausgestattet sein, der zur gewählten Schlafunterlage passt. Für ältere Menschen ist natürlich ein Lattenrahmen mit verstellbarem Kopf- und Fußteil ideal, der zum Beispiel für die Entlastung der Venen eine Höhenlagerung der Unterschenkel erlaubt oder ein bequemes Sitzen im Bett ermöglicht. Elektrische Lattenroste bieten maximale Funktionalität, wie zum Beispiel der Sympathica Comfort M2 K Smart Motorrahmen und der Swissflex Uni 22_95RF Bridge Lattenrost. Sie lassen sich mithilfe einer Fernbedienung stufenlos einstellen.

BR1932 Classic Collection Lattenrost Classic R M2

Frühzeitig an ein komfortables Schlafsystem denken

Die Vorzüge, die Seniorenbetten bieten, erleichtern das Leben schon in jüngeren Jahren. Deshalb lohnt es sich, frühzeitig in ein höherwertiges Schlafsystem mit zusätzlichem Komfort und diversen Funktionalitäten zu investieren, um den Schlaf im Alter zu verbessern. Für die Auswahl des optimalen Schlafsystems kann gerne ein Beratungsgespräch im Onlineshop oder im Fachgeschäft von Bettenritter in Anspruch genommen werden.