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Immer müde und schlapp

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Menschen, die eine besonders stressige Lebensphase durchleben oder ständig spät ins Bett gehen, fühlen sich am Tag müde, schlapp, energie- und antriebslos. Es könnte allerdings auch andere Ursachen dafür geben, wenn Menschen chronisch müde sind. Im Folgenden geben wir Ihnen einen Überblick über weitere Ursachen und nützliche Schlaftipps.

Was ist Müdigkeit eigentlich?

Müdigkeit ist ein Schutzmechanismus des menschlichen Körpers, um sich vor Überanstrengung zu schützen. Im Schlaf kann sich der menschliche Körper regenerieren und neue Energie sammeln.

Dauerhafter Schlafentzug führt zu chronischer Müdigkeit, die sich in brennenden Augen, zunehmender Schmerzempfindlichkeit und Konzentrationsproblemen zeigen kann.

Mögliche Ursachen für anhaltende Müdigkeit

Bewegungsmangel

Der menschliche Kreislauf kann auch schlappmachen, wenn sich der Körper nicht bewegt. Dabei ist Bewegung eigentlich gut und eine wichtige Möglichkeit der Entspannung. Bewegung hilft nämlich, Stress abzubauen.

Zu viel Stress

Menschen, die unter Dauerstress stehen, sind häufig müde. Bei Stress wird im Körper Adrenalin freigesetzt. Das führt zu einer Ausschüttung an Speicherzucker und stellt dem Körper Energie bereit. Doch bei Dauerstress wird der Speicher immer wieder zu schnell geleert. Daraus kann sich eine chronische Erschöpfung entwickeln, durch die der Körper Probleme bekommt, seine normalen Funktionen aufrechtzuerhalten. Wenn keine Energie mehr vorhanden ist, sind Konzentrationsstörungen vorprogrammiert.

Dauerstress macht muede
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Falsche Ernährung

Auch eine falsche Ernährung kann Müdigkeitserscheinungen erzeugen. Wer noch spät am Abend eine schwere Mahlzeit zu sich nimmt, schläft schlechter. Hungrig ins Bett gehen, sollte jedoch auch niemand.

Zu wenig Flüssigkeit

Wer oft schlapp ist, sollte einmal beobachten, wie viel er trinkt. Auch ein Flüssigkeitsmangel kann müde machen.

Ein Übermaß an Kaffee

Merkwürdigerweise kann auch zu viel Kaffee müde machen. Das erweitert die Atemwege und Blutgefäße.

Zu viel Kaffee kann muede machen
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Falsches Schlafverhalten

Auch das Schlafverhalten kann Schuld an chronischen Müdigkeitserscheinungen sein.

Zu wenig Schlaf

Viele Menschen, die unter Stress stehen, schlafen zu wenig. Bei Erwachsenen sollte die Schlafzeit sieben bis acht Stunden betragen.

Fernsehen

Ebenso wie der Computerbildschirm strahlen der Fernsehbildschirm und andere technische Geräte Licht mit einem speziellen Blauanteil ab. Das hemmt die Melatoninproduktion in der Zirbeldrüse und stört dadurch den normalen Biorhythmus und beim Einschlafen und Durchschlafen. TV-Geräte im Schlafzimmer sind also nicht gerade ideal auch wenn Sie denken, dass Sie vor dem Fernseher besonders gut müde werden und einschlafen können. Das gilt auch für die unmittelbare Benutzung von Smartphones oder Tablets im Bett.

Serien schauen mit einer Tasse Tee
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Falsche Bettausstattung

Auch eine falsche Bettausstattung kann zu falschem Schlafverhalten führen. Sind Matratze, Lattenrost, Kissen und Bettdecke nicht richtig an die betreffende Person angepasst, kann der Schlaf gestört werden. Zum Beispiel bei einer falschen Matratze, auf der die Wirbelsäule und der Körper nicht anatomisch korrekt gelagert werden, wodurch die Lendenwirbelsäule nicht aktiv gestützt wird.

Falsche Raumtemperatur im Schlafzimmer

Ist das Schlafzimmer zu kalt, beginnt der Körper zu frieren. Ist es zu warm, geraten die meisten Menschen ins Schwitzen. Das kann die Nachtruhe sehr beeinträchtigen, sodass Müdigkeitserscheinungen am Tag vorprogrammiert sind. Bettdecken und die passende Bettwäsche sind ein Schlüssel zur Regulierung.

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Krankheitsbedingte Ursachen

Wenn sich Menschen chronisch schlapp fühlen, so kann das auch ein Begleitsymptom einer Erkrankung sein. Deshalb sollten ein ständiges Müdigkeitsgefühl mit anderen Symptomen im Zusammenhang gesehen werden. Helfen normale Umstellungen nichts, muss dringend mit einem Arzt das weitere Vorgehen besprochen werden.

Folgende Krankheiten können zum Beispiel müde machen:

  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Schlafapnoe
  • Blutarmut (Eisenmangel)
  • Vitaminmangel
  • Infektionskrankheiten
  • psychische Erkrankungen
  • Krebs

Nützliche Schlaftipps, die Ihnen helfen können, besser und gesünder zu schlafen

Vor dem Zubettgehen richtig entspannen und zur Ruhe kommen

Besonders Menschen, die unter Stress leiden, sollten vor dem Schlafengehen richtig abschalten und zur Ruhe kommen. Kurz zuvor sollten Sie deshalb besser auf sportliche und geistige Aktivitäten und auf aufregende Filme verzichten. Hören Sie lieber Musik, die Sie beruhigt und entspannen Sie bei autogenem Training, Yogaübungen, progressiver Muskelentspannung oder bei anderen Übungen, die schlaffördernd wirken. Auch ein warmes Bad mit einigen Tropfen ätherischem Lavendelöl kann beruhigend und schlaffördernd sein. Die Wassertemperatur sollte eine Temperatur von 38 °C aber nicht übersteigen. Maximal 20 min Badedauer sind gesund.

Ausreichend Flüssigkeit trinken

Viele Menschen vergessen, dass ausreichende Flüssigkeitszufuhr essenziell ist. Trinken Sie deshalb mindestens 2 Liter Wasser über den Tag verteilt, sonst droht akute Müdigkeit.

Ausreichend Fluessigkeit trinken
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Weniger Kaffee trinken

Menschen, die zu viel Kaffee trinken, sollten den Kaffeekonsum eher in die Morgenstunden verlegen und weniger Kaffee trinken. Vier Tassen pro Tag werden allgemein gut vertragen, ohne dass die Gesundheit darunter leidet, mehr kann dauerhaft müde machen.

Feste Schlafzeiten

Für eine gesunde und erholsame Nachtruhe ist es wichtig, wenn der Schlafwachrhythmus normal funktioniert. Am besten gewöhnen Sie sich feste Einschlaf- und Aufstehzeiten an, und gehen Sie nur zu Bett, wenn Sie wirklich schläfrig sind. Sie sollten, solange Sie nicht müde sind, nicht schlaflos im Bett liegen, da sich sonst Ihr Körper nicht auf seinen normalen Schlafrhythmus einstellen kann.

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Regelmäßige Bewegung

Eine gewisse körperliche Aktivität, am besten an frischer Luft, gehört zu einer gesunden und erholsamen Nachtruhe dazu. Es sollte wenigstens am Abend ein kleiner Spaziergang sein. Nur nicht unmittelbar direkt vor dem Schlafengehen.

Mit Lavendelduft das Schlafzimmer beduften

Der Duft von Lavendelblüten, zum Beispiel in Form eines leichten Raumsprays oder eines kleinen Lavendelkissens kann helfen, zu entspannen, inneres Gleichgewicht zu finden und Stress abzubauen.

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Richtige Schlafatmosphäre kreieren

Die richtige Schlafumgebung ist ein wichtiges Kriterium, wenn es um eine entspannte und erholsame Nachtruhe geht. Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ihren Schlafbereich so schön wie möglich gestalten. Zwar können Sie die Dekorationen nicht sehen, aber sie wirken trotzdem entspannend. Zurückhaltende Farben an den Wänden wirken beruhigend. Die Fenster sollten mit Vorhängen oder Jalousien zum Verdunkeln ausgestattet sein, damit die Zirbeldrüse ausreichend Melatonin produzieren kann. Vergessen Sie das Lüften nicht vor dem Verdunkeln der Fenster, damit während der Nachtruhe genügend Sauerstoff im Zimmer ist. Die Temperatur im Schlafzimmer sollte am besten zwischen 16 und 18 °C liegen.

Auf eine hohe Qualität der Bettausstattung achten

Für eine gesunde und erholsame Nachtruhe ist die richtige Bettausstattung das wichtigste Kriterium. Bettdecke, Matratze, Lattenrost und Kissen sollten über eine hohe Qualität verfügen und auf jeden Menschen speziell abgestimmt sein. Die Wirbelsäule darf während des Schlafes nicht abknicken, sonst können sich die Bandscheiben nicht ausreichend regenerieren und mit Flüssigkeit füllen. Wer immerzu müde ist, sollte hier mögliche Quellen für diese Müdigkeit suchen.

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Feste Schlafgewohnheiten und eine eventuell nötige Veränderung des Lebensstils führen zu gesundem Schlafverhalten

Kleine Veränderungen, feste Schlafenszeiten und eine bessere Bettausstattung können helfen, entspannter und erholsamer zu schlafen, um am Tag nicht mehr so müde und energielos zu sein. Außerdem schenken feste Schlafgewohnheiten Wohlbefinden, das die Erhaltung der Gesundheit unterstützt.