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Morgens besser aufstehen

« So fällt jedem Morgenmuffel der Start in den Tag leichter »

„Morgenstund hat Gold im Mund!“ – Ein schönes Sprichwort, das tatsächlich wahr ist. Aber Langschläfer und Morgenmuffel treibt es trotzdem nicht aus dem Bett. Ihnen fällt das Aufstehen einfach schwer, sodass sie den Tag lustlos und mies gelaunt anstatt mit guter Laune begrüßen. Fällt es Ihnen auch schwer, früh morgens aus dem Bett zu kommen? Hier geben wir Ihnen hilfreiche Tipps, wie Sie besser aufstehen und leichter in den Tag starten.

Musik, um richtig wach zu werden

Wenn Sie richtig wach werden, drehen Sie am besten noch während Sie im Bett liegen das Radio auf oder schalten Sie den CD-Player an und hören 5 bis 10 Minuten Ihre Lieblingsmusik. Der beste Reiz, um wach zu werden, sind Geräusche. Sie sind effizienter als Licht. Außerdem starten Sie laut Schlafforschern ohnehin entspannter in den Tag, wenn Sie nach dem Weckerklingeln noch 5 bis 10 Minuten liegen bleiben. Da der Alltag stressig genug ist, sollten Sie sich morgens die Zeit gönnen, um langsam aber richtig wach zu werden.

Sich Bewegung verschaffen

Verschaffen Sie sich ein bisschen Bewegung, gleich nachdem Sie aufgewacht sind. Tiere machen es uns vor. Sie strecken und recken sich, um den neuen Tag zu begrüßen. Wenn Sie sich strecken, merkt Ihr Körper schnell, dass er sich auf das Wachsein einstellen muss. Der Kreislauf kommt dabei in Schwung. Atemübungen sind ebenso hilfreich, um das Energielevel anzuheben. Echte Morgenmuffel sollten sich allerdings etwas mehr bewegen und ein paar Yogaübungen oder Morgengymnastik in ihre Morgenroutine einbringen.

Sich Bewegung verschaffen
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Zimmertemperatur: abends kalt, morgens warm

Im Schlafzimmer sollten angenehme Temperaturen herrschen, wenn Sie aufstehen. Wenn es im Schlafzimmer kalt ist, fällt es schwer, das warme Bett zu verlassen. Deshalb sollte es abends etwas kälter und in der Früh etwas wärmer im Schlafzimmer sein. Auf diesen Rhythmus kann zum Beispiel eine Zeitschaltuhr an der Heizung eingestellt werden. Generell sollte die Temperatur im Schlafzimmer zwischen 17 und 22 °C liegen. Auch die Körpertemperatur sinkt am Abend zwischen 22.00 und 24.00 Uhr. Dieses Zeitfenster ist deshalb am besten geeignet, um gut einzuschlafen.

Vorbereitungen am Abend treffen

Manche Menschen schwören darauf, sich bereits abends alles für den kommenden Tag zurechtzulegen, damit sie besser aus dem Bett kommen. Häufig legen Sie Kleidung zurecht, packen die Tasche oder decken am Abend zuvor schon den Frühstückstisch. Das gestaltet die Prozedur morgens einfacher und angenehmer. Vielleicht ist das auch eine Option für Sie? Probieren Sie es doch einfach einmal aus.

Helle Nachttischlampe nutzen

Licht soll bekanntlich helfen, um besser aufzustehen. Es muss aber nicht unbedingt eine teure Tageslichtlampe sein, meinen Schlafexperten. Sie ist eher für Menschen mit Schlafstörungen sinnvoll. Für alle anderen ist eine helle Nachttischlampe ausreichend. Da der menschliche Körper seinen Schlaf nach Nacht und Tag richtet, fällt es uns vor allem im Winter schwer, frühzeitig aufzustehen, wenn es draußen noch dunkel ist. Eine helle Nachttischlampe kann helfen, wach zu werden.

Helle Nachttischlampe nutzen
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Am Abend zuvor Koffein meiden

Wenn Sie morgens nur sehr schwer aus dem Bett kommen, dann kann das auch an Ihrem Koffeinkonsum vom Vorabend liegen. Laut Studien hat Koffein noch nach mehr als 6 Stunden Einfluss auf den Schlaf, sodass der menschliche Körper nur schwer zur Ruhe kommt. Und wer schlecht schläft, der kommt auch schlechter aus dem Bett. Trinken Sie deshalb ab 17.00 Uhr keinen Kaffee mehr, um erst besser zu schlafen und dann besser aufzustehen.

Kalter Waschlappen für die Stirn

Es ist zwar nicht jedermanns Sache, aber es soll helfen: ein kalter, nasser Waschlappen. Stellen Sie sich dafür am Abend eine kleine Schüssel mit kaltem Wasser auf den Nachttisch. Tauchen Sie am nächsten Morgen den Waschlappen darin ein und legen Sie ihn sich auf die Stirn. Das macht wach und bringt den Kreislauf in Schwung.

Ein Glas Wasser nach dem Aufwachen

Ein Glas Wasser nach dem Aufwachen ist eine weitere Hilfe, um morgens besser aufstehen zu können. Das Wasser füllt den Körper wieder mit Feuchtigkeit auf, die nachts verloren gegangen ist. Zudem regt es den Verdauungsapparat an, reinigt den Körper und spendet ihm Energie. Stellen Sie sich am Abend also schon eine Flasche stilles Wasser und ein Glas zurecht.

Glas Wasser nach dem Aufwachen
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Passende Bettkomponenten nutzen, um besser zu schlafen

Unser Körper erholt sich in der Nacht von den Strapazen des Tages und tankt neue Energie für den nächsten. Das kann er aber nur während eines gesunden und entspannenden Schlafs.

Für guten Schlaf der Art, sind die passenden Bettkomponenten notwendig. Das heißt, Matratze, Bettdecken und Kopfkissen sollten an die Ergonomie und die Bedürfnisse des Schlafenden angepasst sein.

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Auch die richtige Bettwäsche trägt zu erholsamem und gutem Schlaf bei. Flauschige Biberqualität ist zum Beispiel nicht für den Sommer geeignet. Sie sollte eher im Winter Verwendung finden. Im Sommer sind kühlende Qualitäten wie Seide oder Makosatin eher geeignet, um besser schlafen zu können.

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Wer gut schläft, kann auch morgens besser aufstehen und mit mehr Energie in den neuen Tag starten.

Sich für das Aufstehen belohnen

Falls Sie ein totaler Morgenmuffel sind, dann sollten Sie sich immer belohnen, wenn das Aufstehen wirklich gut gelungen ist. Überlegen Sie sich also eine positive Anerkennung Ihrer Leistung, die Sie aus dem Bett lockt und für gute Laune sorgt. Damit bringen Sie das frühe Aufstehen mit positiven Gefühlen in Verbindung und es wird sich als Gewohnheit in Ihrem Leben etablieren.

Sich fuer das Aufstehen belohnen
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Morgens nicht übertreiben

Manche Morgenmuffel sind in der Früh nicht so leicht wach zu bekommen. Bei ihnen hilft nur ein Extremprogramm mit dem grellsten Licht, dem schrillsten Wecker, der lautesten Musik und dem kältesten Waschlappen. Aber so übertreiben müssen Sie gar nicht. Testen Sie am besten aus, welche Tipps Ihnen beim Aufstehen helfen und Sie in aller Ruhe ohne Stress den neuen Tag beginnen lassen.