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Welche Matratzenarten gibt es?

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Jeder träumt davon, gut zu schlafen. Für viele Menschen sieht die Realität jedoch ganz anders aus: Sie nächtigen unruhig und finden nicht die nötige Erholung. Schlafstörungen bis hin zu Schlaflosigkeit können verschiedene Ursachen haben. Neben gesundheitlichen Aspekten oder Alltagsstress und -sorgen kommt auch eine ungeeignete Matratze als Auslöser infrage. In diesem Beitrag lernen Sie die unterschiedlichen Matratzenarten kennen, um die richtige Lösung für Ihren individuellen Bedarf zu ermitteln.

Einfluss der Schlafunterlage auf die Schlafqualität

Gesunder Schlaf ist lebenswichtig. Während der mehrstündigen Ruhephase erholt sich der Körper von den Strapazen des Alltags und tankt neue Energie. Zu den bedeutenden Voraussetzungen für hohe Schlafqualität gehört unter anderem eine passende Matratze.

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Passend heißt, dass man rundum bequem liegt und sich auf dem elementaren Bettzubehör wirklich entspannen kann. Eine unpassende Ausgabe führt zu einer schlechten Liegeposition – und diese hat oft Schlaflosigkeit zur Folge. Die Schlaflosigkeit wiederum bedingt Unannehmlichkeiten wie Rückenschmerzen, Muskelverspannungen, Bandscheibenvorfälle und mehr. Um diesem Teufelskreis gezielt vorzubeugen, ist es unverzichtbar, aus den erhältlichen Matratzenarten sorgfältig das optimale Modell zu wählen.

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Was zeichnet eine gute Matratze aus?

Tatsächlich hält der Handel eine Vielzahl erstklassig verarbeiteter Matratzen bereit. Diese Eigenschaft allein garantiert jedoch in der Regel noch nicht, dass man gut schlafen kann. Entscheidend sind die individuellen Körper- und auch Verhaltensmerkmale des Schlafenden. Das heißt, dass man beim Matratzenkauf immer die eigene Konstitution und die Schlafgewohnheiten heranziehen muss.

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Eine gute Schlafunterlage passt sich der Körperform sowie dem Schlafverhalten des jeweiligen Besitzers perfekt an. Sie sorgt dafür, dass die Wirbelsäule des Schlafenden in dessen bevorzugter Liegeposition gerade liegt, also in keinem Bereich gekrümmt ist oder gar durchhängt. Es gilt somit eine Ausführung zu finden, deren Material, Größe und Härtegrad den persönlichen Anforderungen zu 100 Prozent entsprechen.

Die wichtigsten Matratzenarten im Porträt

Im Wesentlichen unterscheidet man drei Matratzenarten: die Federkernmatratze, die Kaltschaummatratze und die Latexmatratze. Jedes dieser Grundmodelle geht mit spezifischen Eigenschaften einher, die jeweils bestimmten Personen(gruppen) zugutekommen:

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Details zur Federkernmatratze

Bei der sogenannten Federkernmatratze besteht der Matratzenkern aus stabilen Stahlfedern. Letztere sind von einer Polsterung umgeben. Um verschiedene Liegezonen zu gewährleisten, weisen die Federn dieses beliebten und relativ günstigen Matratzentyps unterschiedliche Drahtstärken und Spannungen auf. Zu den Vorteilen einer Federkernmatratze zählen die hohe Stützkraft und die gute Luftzirkulation. Besonders gefragt sind Matratzenarten mit einem Taschenfederkern oder einem Tonnentaschenfederkern.

Bei einer Ausführung mit Taschenfederkern ummantelt eine Textiltasche die einzelnen Federn.

Dies wirkt der Geräuschbildung entgegen und erhöht den Komfort sowie die Lebensdauer der Schlafunterlage. Ein Tonnentaschenfederkern zeichnet sich durch seine bauchige Form für mehr Flexibilität aus. Matratzen mit Federkern empfehlen sich für Personen, die am liebsten auf dem Bauch oder Rücken schlafen sowie gerne etwas „fester“ liegen, also nicht in die Unterlage einsinken wollen. Auch Menschen mit einem höheren Körpergewicht und/oder einer Neigung zu starkem nächtlichen Schwitzen profitieren von den Charakteristika einer Federkernmatratze.

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Infos zur Kaltschaummatratze

Der Matratzenkern einer Kaltschaummatratze ist – wie der Name schon sagt – aus Kaltschaum gefertigt. Dabei handelt es sich um eine Polyurethan-Aufschäumung. Zur Schaffung mehrerer Liegezonen wird die Kaltschaummatratze mit Einschnitten versehen. Dadurch entsteht eine gute Flächen- und Punktelastizität. Weitere Vorzüge dieser ebenfalls populären Matratzenart sind das geringe Eigengewicht für problemloses Wenden, die hohe Stützkraft und die beachtliche Wärmeisolation. Letztere begeistert Menschen, die leicht frieren. Nicht zu vergessen, dass Kaltschaummatratzen komplett geräuschfrei sind. Durch die enorme Flexibilität eignet sich eine Kaltschaummatratze vor allem für Personen, die tendenziell unruhig schlafen und ihre Position häufig wechseln. Wer mittelweich bis mittelfest liegen möchte und wenig schwitzt, ist mit einem solchen Modell ebenfalls gut beraten.

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Eigenheiten der Latexmatratze

Immer größeren Zuspruchs erfreut sich auch die Latexmatratze – insbesondere, wenn sie aus Naturlatex besteht. Dann nämlich präsentiert sie sich extrem hygienisch und umweltfreundlich. Daneben gibt es auch hochwertige Ausführungen aus synthetischem Latex und Mischvarianten. Alle Versionen werden im sogenannten Vulkanisationsverfahren hergestellt. Dabei gießt man das Gummi in eine Stahlform und erhitzt diese. Die Stahlform ist mit Heizstiften ausgestattet, die Löcher in der Unterlage hinterlassen. Durch diese Löcher genießt der Schlafende eine hohe Punkelastizität und Flexibilität. Durch die hygienischen Vorzüge eignen sich Latexmatratzen vor allem für Milben- und Hausstauballergiker. Des Weiteren empfehlen sich die Modelle für Menschen, die bevorzugt weich liegen und eine optimale Anpassung der Matratze an den Körper wünschen.

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Allgemeine Tipps zum Matratzenkauf

Natürlich gibt es von sämtlichen Matratzenarten viele verschiedene Ausführungen. Deshalb sind beim Kauf neben dem Material noch einige andere Kriterien zu berücksichtigen. In diesem Zusammenhang spielen der Härtegrad und die Größe bedeutende Rollen.

Wissenswertes zum Härtegrad

Der Härtegrad gibt an, wie hart oder weich eine Matratze gestaltet ist, und wird mit dem Buchstaben H oder F abgekürzt. Dem Kürzel folgt eine Zahl von 1 bis 5. Diese definiert die Festigkeit der jeweiligen Unterlage.

Dabei gilt: Je höher die Zahl, desto härter ist das Modell.

Schwerere Menschen sollten zu einer Federkern- oder Kaltschaummatratze mit hohem Härtegrad greifen. Demgegenüber treffen leichtere Personen grundsätzlich mit jeder der vorgestellten Matratzenarten eine gute Wahl – vorausgesetzt, der Härtegrad bewegt sich im unteren Bereich.

Eine Frage der richtigen Größe

Selbstverständlich muss die ausgewählte Ausführung auch groß genug sein. Der Schlafende sollte selbst mit ganz gestrecktem Körper noch ohne Probleme auf die Unterlage passen. Zu riesig darf das Modell allerdings nicht ausfallen, ansonsten stimmt die Verteilung der Zonen nicht mehr. Richtwert zur Orientierung: Geben Sie einer Ausführung den Vorzug, die Ihre Körpergröße um rund 20 Zentimeter übersteigt.

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Unterschiedliche Matratzen für Paare

Partner haben in den meisten Fällen unterschiedliche Körpervoraussetzungen und Schlafverhaltensweisen. Sie sollten sich deshalb für zwei einzelne Matratzen entscheiden und diese lediglich in puncto Länge und Breite aufeinander abstimmen. So kann man nebeneinander im gemeinsamen Bett schlafen, verfügt aber dennoch über eine Unterlage, die den eigenen Ansprüchen gerecht wird.

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Matratzenwechsel einhalten

Auch die besten Matratzen büßen mit der Zeit an Funktionstüchtigkeit ein. Hochwertige Modelle brauchen jedoch nur alle acht Jahre ausgetauscht zu werden. Demgegenüber sind mäßig verarbeitete Ausführungen oft schon nach maximal drei bis vier Jahren fällig. Langfristig betrachtet macht es also mehr Sinn, von Anfang an in eine qualitativ überzeugende Ausführung zu investieren. Nach etwa vier Jahren sollten Sie Ihre Federkern-, Kaltschaum- oder Latexmatratze wenden. So erreichen Sie eine gleichmäßige Nutzung Ihrer Schlafunterlage.

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Matratzenarten vergleichen und das perfekte Modell finden

Die Wahl der richtigen Matratze ist nicht nur eine Frage der Bequemlichkeit. Tatsächlich beeinflusst sie Ihre physische und geistige Gesundheit in hohem Maße. Das wesentliche Bettzubehör muss Ihren Körper und Ihre präferierte Liegeposition buchstäblich unterstützen. Mit dem Vergleich der wichtigsten Matratzenarten steht Ihnen ein nützlicher Ratgeber zur Verfügung, der Ihnen hilft, die optimale Ausführung zu erküren und zukünftig gut zu schlafen.

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