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Die richtige Bettdecke

« Für höchste Schlafqualität in jeder Jahreszeit »

Die richtige Bettdecke macht munter. Denn wie man sich bettet, so liegt man. Gemäß dieser Weisheit hat jeder seine Schlafqualität selbst in der Hand. Gesunder Schlaf und damit verbunden die umfassende Erholung hängen in der Tat in hohem Maße von der passend gewählten Decke ab. Ob Synthetik-, Naturhaar- oder Leinendecke: Jede hat ihre ganz besonderen Vorzüge.

Optimale Schlafqualität entdecken

Gesunder Schlaf wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst. Das Gute daran ist, dass sich alle davon in Eigenregie optimieren lassen. Neben angemessener Lüftung und Abdunklung des Schlafzimmers sowie möglichst stressfreien Abendstunden entscheidet insbesondere der Komfort im Bett darüber, wie erholt Sie am nächsten Morgen aufstehen. Schließlich leistet der Körper auch nachts ganze Arbeit, indem er jede Zelle regeneriert und damit neue Kraft aufbaut. Um das Maximum aus der gewöhnlich sieben- bis achtstündigen Ruhephase zu ziehen, sind adäquate Bedingungen nötig – und diese beginnen bereits durch die richtige Bettdecke. Ist sie zu warm, zu dünn oder zu klein, dann steht sie einer optimalen Schlafqualität womöglich im Wege.

Die richtige Bettdecke finden – Kaufentscheidung leicht gemacht

Decke ist nicht gleich Decke. Es gibt sie in verschiedensten Ausführungen von softer Leinendecke bis hin zum dicken Kassettenbett. Mehrere individuelle Faktoren entscheiden darüber, welches Modell zu wem passt. Zunächst kommt es auf das persönliche Wärmeempfinden an. Wer leicht friert, greift besser zu einer wärmeren Bettdecke. Starke Schwitzer und alle, denen es leicht zu heiß wird, sollten auf einen optimalen Temperaturausgleich Wert legen.

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Auch die Bedingungen im Schlafraum spielen eine Rolle: Ist er auch über Nacht geheizt oder neigt ihr Schlafzimmer sehr zum Auskühlen? Zudem ist die Größe wichtig – und zwar hängt jene der Zudecke von den Körpermaßen des Schläfers ab. Als Standard gelten Decken von 135 x 200 cm. Diese passen zu allen gängigen Bettwäschen. Ab einer Körperlänge von 1,80 m jedoch empfiehlt es sich, auf Modelle von 155 x 220 cm zurückzugreifen. Sonst gleiten in den typischen Bewegungen des Tiefschlafs schnell empfindliche Körperteile hervor und kühlen unbemerkt aus. Erkältungen oder Gliederschmerzen bis hin zu einer Verstärkung rheumatischer Probleme können die Folge sein. Deshalb sollten Sie bei der Größe wortwörtlich nicht am falschen Ende sparen, zumal entsprechende Ausführungen sich im Preis kaum unterscheiden. Auch größer gearbeitete Bettwäschen gehören mittlerweile zum Standardsortiment.

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Für Paare, die gerne zusammen unter einer gemeinsamen Bettdecke schlafen, sollte die Wahl auf Ausführungen von mindestens 200 x 200 cm fallen. Wer übrigens zu zweit schläft, friert dank der Körperwärme des Partners deutlich weniger. Singles benötigen dagegen deutlich mehr Wärme. Auch das sollte in die Kaufentscheidung in Sachen adäquater Wärmekategorie mit einfließen. Abschließend spielen auch persönliche Vorlieben eine Rolle: Manche Menschen fühlen sich nur unter sehr schweren Decken wirklich geborgen. Andere finden ihren gehobenen Schlafkomfort eher in besonders leichten Stoffen.

Das kleine Einmaleins der Bettdecken

Alle handelsüblichen Modelle von Sommer- bis Winterdecken lassen sich in vier Wärmekategorien einteilen. Das Pflege-Etikett gibt Aufschluss über die jeweilige Kategorie. Dadurch wird eine schnelle Orientierung gemäß der eigenen Ansprüche und räumlichen Bedingungen möglich:

  1. Wärmekategorie: leichte Sommerdecken und ganzjährig für beheizte Schlafzimmer
  2. Wärmekategorie: Übergangsdecken und für mäßig beheizte Räume
  3. Wärmekategorie: für Übergangstemperaturen als Ganzjahresdecke
  4. Wärmekategorie: Winterdecken für kalte Schlafzimmer

Unabhängig von ihrer Wärmestufe benötigt jede Bettdecke eine Füllung. Diese kann aus unterschiedlichen Materialien mit entsprechend verschiedenen Eigenschaften bestehen. Je nach Art der Steppung, lässt sich das Füllmaterial entweder frei in der Decke verteilen – zu dieser Form zählen die altehrwürdigen Ballonsteppdecken – oder bleibt in festgelegten Bereichen fixiert. Dazu zählen Varianten wie:

  • Karosteppdecken (teilweise abgesteppt)
  • Einziehdecken (keinerlei Verrutschen der Füllung möglich)
  • Kassettendecken (am wärmsten durch Anti-Kälte-Stege, die das Verrutschen verhindern)
  • oder im Falle von Naturhaar sowie Synthetik: Duo-Steppbetten (zwei verbundene Decken mit isolierender Luftschicht dazwischen)

Je mehr karoförmige Steppnähte eingefügt sind, desto weniger kann die Füllung verrutschen und bleibt jederzeit gleichmäßig verteilt.

Daunendecken

Daunendecken sind die Klassiker unter den Füllungen. Die enthaltenen Daunen stammen vorzugsweise von Gänsen und Enten. Je mehr echte Daunen ein Modell enthält, desto besser seine Qualität. Minderwertigen Modellen sind ganze Federn beigemengt, die unangenehm durch das Obermaterial stechen können. Wie hoch der jeweilige Daunenanteil ist, lässt sich dem Pflege-Etikett entnehmen.

Daunendecken

Hochwertige Daunendecken zeichnen sich durch ihr geringes Gewicht und die vorzügliche Wärmeisolation aus. Für kälteempfindliche Menschen sind sie daher besonders geeignet. Allerdings sind Daunendecken auch recht pflegeintensiv, müssen regelmäßig aufgeschüttelt und gelüftet werden und bedürfen der professionellen Reinigung. Zu den wohl exklusivsten Füllungen zählen auch Daunen. Es handelt sich dabei um die Eiderdaunendecke.

Eiderdaunendecken

Decken aus Naturhaar

Füllungen aus edlem Naturhaar kommen meist von Tieren wie Schafen, Ziegen, Kamelen oder Lamas. Solche exklusiven Bettdecken sind in der Regel viel schwerer als anderweitige Modelle und erweisen sich daher als besonders kuschelig. Eine Naturhaar-Decke gleicht zudem Temperaturschwankungen optimal aus und sorgt für einen guten Feuchtigkeitsaustausch.

Decken aus Naturhaar

Synthetikdecken

Bettdecken aus hochwertigen Kunstfasern überzeugen durch ihre Leichtigkeit. Wer das Gefühl, unter eine schweren Zudecke „begraben“ zu liegen nicht mag, wird Modelle aus luftiger Synthetik – oder natürlich leichten Daunen – lieben. Darüber hinaus erweisen sich Synthetikdecken auch als herausragend pflegeleicht: Die meisten Ausführungen lassen sich bei 60 Grad in der heimischen Waschmaschine waschen und kommen daher ohne Reinigung aus. Insbesondere Allergiker, die auf häufiges Waschen angewiesen sind und penibel auf die Reduzierung von Keimen und Milben achten müssen, profitieren von Synthetikdecken. Allerdings bestehen auch hier starke Qualitätsunterschiede und es gilt, auf hochwertige Fasern zu achten.

Faserdecken

Sommerdecken – besser schlafen in heißen Nächten

Selbst im Hochsommer schlafen die meisten Menschen nicht gerne völlig unbedeckt. Mehr noch als ein leichtes Auskühlen in den Morgenstunden steht hier das Gefühl der Geborgenheit im Mittelpunkt. Guter Schlaf wird auch in den warmen Monaten durch die richtige Decke unterstützt. Das gewählte Modell sollte möglichst leicht sein und die Wärme nicht so isolieren, wie es bei Winterdecken erwünscht ist. Stattdessen erweisen sich leicht kühlende Sommerdecken als ideal. Eine Leinendecke oder Ausführungen aus edler Wildseide wirken im Sommer perfekt klimatisierend.

Sommerdecken

Winterdecken – einfach richtig warm

Die richtige Bettdecke für den Winter sollte in die Wärmekategorie 3 oder 4 einzuordnen sein. Diese Stufe gibt es in allen Arten von Füllungen, deswegen entscheiden hier die persönlichen Bedürfnisse. Wer besonders unter kalten Füßen leidet, kann auf spezielle Winterdecken mit extrawarmer Fußzone zurückgreifen. Hier befinden sich zum Beispiel mehr der wohlig warmen Daunen im unteren Bereich, der bei vielen Menschen herausragend kälteempfindlich ist.

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Die richtige Decke für alle

Erholsamer, gesunder Schlaf legt die Basis für energiereiche Tage. Deshalb ist es ratsam, schon beim Kauf der Bettdecke für einen gehobenen Schlafkomfort zu sorgen. Ihr Körper wird es Ihnen danken. Eine einzige richtige Bettdecke für jedermann gibt es allerdings nicht. Zwar müssen es nicht unbedingt getrennte Winter- und Sommerdecken sein, hochwertige Ganzjahresdecken können für viele Bedingungen ebenfalls die optimale Wahl darstellen. Allerdings hängt die Kaufentscheidung hinsichtlich der Fütterung, der Steppung sowie der passenden Größe stark von den persönlichen Anforderungen ab.

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