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7-Zonen-Kaltschaummatratzen im Test

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Eine Matratze muss sich dem Liegenden anpassen – nicht umgekehrt. Nur so ist gesunder Schlaf möglich. 7-Zonen-Kaltschaummatratzen erfüllen dieses Kriterium. Doch um was für Zonen handelt es sich eigentlich? Und was zeichnet Matratzen mit Kaltschaumkern grundsätzlich aus? In unserem informativen 7-Zonen-Kaltschaummatratzen Test klären wir diese Fragen und nehmen vier hochwertige Modelle genauer unter die Lupe.

Merkmale und Vorteile von Kaltschaummatratzen

Kaltschaum zählt seit Jahren zu den beliebtesten Materialien, wenn es um die Herstellung und den Kauf von Matratzen geht. Dies ist den vielen Vorteilen geschuldet. Die Poren des Materials gewährleisten eine optimale Belüftung und sorgen zudem für einen guten Feuchtigkeitsaustausch.

Dank des wärmenden Polsters, das die Luft bildet, die in den Bläschen des Schaums eingeschlossen ist, liegen Sie auf einer Kaltschaummatratze „paradoxerweise“ schön warm.

Praktische Charakteristika von Kaltschaum

Zu den wichtigsten praktischen Vorzügen von Kaltschaummatratzen gehört das geringe Eigengewicht des Schaums. So ist es – im Vergleich zu anderen Matratzenarten – buchstäblich ein Leichtes, die Schlafunterlage zu drehen, zu wenden oder anderweitig zu transportieren. Nach dem ersten Auslüften präsentiert sich der Kunststoff nahezu geruchlos. Dies stellt insbesondere für Menschen mit MCS (Multiple Chemical Sensitivity, vielfache Chemikalienunverträglichkeit) ein bedeutendes Merkmal dar.

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Technisches Hintergrundwissen zum Material

Technisch betrachtet ist Kaltschaum das Ergebnis aufgeschäumten Polyurethans. Deshalb spricht man auch von PU- oder PUR-Schaum. Anders als andere Schäume muss das Material bei der Herstellung nicht erhitzt werden – es härtet bei Raumtemperatur aus. Daher rührt der Name Kaltschaum. Die verschiedenen Hersteller von Matratzen mit Kaltschaumkern schäumen flüssiges Polyurethan in großen Blöcken auf. Aus ebendiesen Blöcken schneiden sie anschließend die Matratzen heraus und bearbeiten sie weiter.

Oft wird der herausgearbeitete „Kaltschaumblock“ zusätzlich mit Einschnitten versehen, um Luftkanäle sowie ergonomische Liegezonen zu schaffen. Dies macht den Matratzenkern extrem punktelastisch – das heißt, das Material gibt nur dort nach, wo es belastet wird. So sinkt der menschliche Körper je nach Schwere der einzelnen Körperregionen an jedem Punkt unterschiedlich tief ein.

Was es mit den ominösen 7 Zonen auf sich hat

Grundsätzlich gibt es Kaltschaummatratzen mit drei, fünf, sieben oder neun Zonen. Die 7-Zonen-Matratzen sind dabei die Versionen, die am häufigsten vorkommen. Durch die Einschnitte in den Kaltschaumblock entstehen unterschiedliche Bereiche auf beziehungsweise in der jeweiligen Schlafunterlage. Diese Einschnitte, die je nach Firma und Modell vertikal und horizontal verlaufen oder auch in Form von Wellen-, Zacken- oder Würfelschnitten erscheinen können, beeinflussen die Nachgiebigkeit des Kaltschaums.

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Regel: Je tiefer die Einschnitte, desto weicher ist das Ergebnis.

Diesen Fakt machen sich Hersteller von Schlafunterlagen mit Kaltschaumkern zunutze, um ihre Erzeugnisse in diverse Abschnitte einzuteilen. Ziel der resultierenden Segmente ist, jeden Körperbereich optimal zu stützen und so für perfekten Liegekomfort und erholsamen Schlaf zu sorgen. Dabei hat sich die Lösung mit 7 Zonen besonders bewährt. Fragt sich nur, welche Zone wie gestaltet ist.

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Der typische Aufbau von 7-Zonen-Matratzen

1: Kopf- und Nackenzone

Dieser Abschnitt der Schlafunterlage weist einen tendenziell festen Härtegrad auf. Er bietet Kopf und Nacken eine stabile Unterlage und fördert die Entlastung der Halsmuskulatur.

2: Schulterzone

Als weichstes Areal der Matratze fungiert die Schulterzone. Sie ermöglicht ein problemloses Einsinken der Schultern in Seitenlage, was nicht nur angenehm, sondern auch für die gerade Lagerung der Wirbelsäule essenziell ist und damit Fehlstellungen vorbeugt.

3: Lendenwirbelzone

Ähnlich wie die erste Zone kommt auch der Lendenwirbelbereich relativ fest daher. Er stützt die Wirbelsäule und bringt sie in eine gestreckte, entlastende Haltung.

4: Becken- / Hüftzone

Der zentrale Abschnitt einer 7-Zonen-Schlafunterlage ist dem Becken beziehungsweise der Hüfte gewidmet. Durch den mittelstarken Härtegrad wird die schwere Körperregion sowohl gestützt als auch zum leichten Einsinken animiert, was wiederum eine gerade Haltung der Wirbelsäule nach sich zieht.

5: Schenkelzone

Ab jetzt wiederholen sich die Abschnitte 3, 2 und 1 – in gespiegelter Reihenfolge. Die Schenkelzone ist genau gleich fest konzipiert wie die Lendenwirbelzone. Sie stützt die Oberschenkel und garantiert, dass diese nicht zu tief einsinken.

6: Knie- und Wadenzone

Die Knie- und Wadenzone ist der Klon der Schulterzone. Mit der hohen Elastizität schafft sie beste Voraussetzungen dafür, dass die Venen ungehindert durchblutet werden.

7: Fußzone

Bei der Fußzone handelt es sich um den Zwilling der Kopf- und Nackenzone. Sie bietet den Füßen den Halt, den sie brauchen.

Wichtig: Durch den gespiegelten Aufbau der meisten 7-Zonen-Kaltschaummatratzen können Sie Ihre neue Schlafunterlage ohne weiteres in regelmäßigen Abständen um 180 Grad drehen. Die Bereiche 1 und 7, 2 und 6 sowie 3 und 5 sind jeweils identisch gestaltet.

Wer von 7-Zonen-Kaltschaummatratzen profitiert

7-Zonen-Kaltschaummatratzen empfehlen sich für Menschen, die gerne mittelfest bis fest liegen und sich im Schlaf viel bewegen. Da Kaltschaum ungiftig ist und Hausstaubmilben durch die gute Belüftung und Feuchtigkeitsregulation weitestgehend fernhält, eignen sich entsprechende Matratzen für Allergiker sehr gut.

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Nur Personen, die nachts stark schwitzen oder ein sehr hohes Körpergewicht haben, sollten sich stattdessen nach einer Federkernmatratze umsehen.

Vier hochwertige 7-Zonen-Kaltschaummatratzen im Test

Unser Test beschreibt vier 7-Zonen-Kaltschaummatratzen aus unterschiedlichen Preisklassen, die besonders überzeugen – durch innovative Materialien und top funktionale Eigenschaften.

Hochwertige 7-Zonen-Kaltschaummatratzen im Test
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Euro Eddy Collection Carlsruhe

Der Kern der Kaltschaummatratze Euro Eddy Collection Carlsruhe überzeugt durch das Raumgewicht von 50 kg/m³ und die intensiv spürbaren Schulter-, Lordosen- und Beckenzonen. Zur ergonomischen Zoneneinteilung verwendet der Hersteller längs und quer verlaufende Einschnitte. Durch die Lüftungskanäle und raffinierte Oberflächenprofile ist die Matratze ausgesprochen atmungsaktiv. Der abnehm- und bei 60 Grad Celsius waschbare Bezug besteht aus Lyocell-Jersey, einer Mischung aus Polyester und Lyocell.

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BR1932 Classic Collection Classic S Drell

Mit 60 kg/m³ weist die Matratze BR1932 Classic S Drell ein extra hohes Raumgewicht auf. Dieses Merkmal macht das Modell besonders haltbar. Die Oberflächeneinschnitte sorgen für sanfte Schulterabsenkung und optimale Unterstützung der Lendenwirbelsäule. Wie die Ausführung Carlsruhe ist auch diese Schlafunterlage mit einem abnehm- und waschbaren Bezug ausgestattet. Letzterer setzt sich allerdings aus anderen Materialien zusammen: Viskose und Viskose-Polyamid sowie die Zellensteppung aus Schafschurwolle und Hygienevlies garantieren hohen Liegekomfort.

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naturals 365 Naturkaltschaummatratze Natur 1

Die hochwertige Naturkaltschaummatratze von naturals 365 ist aus nachhaltigen Materialien hergestellt. Dabei gilt es den Naturkaltschaum auf Sojabasis hervorzuheben. Der Bezug besteht aus Öko-Baumwolle mit Cashmere-Anteil und bietet alle hygienischen Vorzüge, die auch die anderen Modelle in unserem 7-Zonen-Kaltschaummatratzen Test auszeichnen. Mit dem patentierten 4-Punkt-Würfelschnitt bietet die Naturschaummatratze eine hervorragende Belüftung. Das Raumgewicht beträgt 60 kg/m³. Funktional sind die verschiedenen Zonen wiederum das Herzstück der Matratze.

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Swissflex Versa Sinfonie

Bei der Swissflex Versa Sinfonie gehen Konstruktion, Funktion und Ästhetik absolut konform. Sämtliche Bestandteile der Kaltschaummatratze sind bestens aufeinander abgestimmt. Neben dem speziellen Gomtex-Schaum mit den erstklassigen Klimaeigenschaften beeindruckt vor allem der praktische Wendebezug für Sommer und Winter. Durch die optional integrierte SEP-Schulterzone (SEP = Schulter-Entspannungs-Plus) ist ein noch besseres Einsinken im Schulterbereich gewährleistet. Es handelt sich um eine außergewöhnliche Komposition inklusive der punktelastischen und durchlüftenden Kernauflage aus ComfyPUR-Latex.

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Fazit: Ein Test mit vielen Testsiegern

Alle vier Matratzen aus unserem Test sind in diversen Härtegraden und Größen erhältlich – und jedes Modell erfüllt die kennzeichnenden und grundlegend wichtigen Eigenschaften und Vorteile hochwertiger 7-Zonen-Kaltschaummatratzen, die sämtliche Ihrer Körperregionen perfekt stützen und entlasten. Für dauerhaft gesunden und erholsamen Schlaf treffen sie letztendlich eine individuelle Entscheidung bei der das kompetente Betten Ritter Team Sie gerne persönlich im Karlsruher Bettenfachgeschäft oder online per E-Mail sowie am Telefon unterstützt!